Reisebericht Zypern 2003


Dienstag 23.9.03
Heute ist U-Boot-Tag. Mit 10 min Verspätung hat uns der Bus abgeholt und wir sind Richtung Lemesos (Limassol) aufgebrochen. Kurz nach Paphos sind wir auf die Neue Autobahn gefahren. Die Autobahn wurde teilweise mit Geldern der EU errichtet. Der Busfahrer gab sein Bestes, der Bus auch. Nicht mehr ganz frisch, krachte es jedes Mal Das russische U-Boot SADKOwenn in einen höheren Gang geschaltet wurde. Hier werden Fische gefüttert Nach einer Stunde Fahrt wurde eine Zwangspause eingelegt, der Busfahrer brauchte eine Zigarette und einen Kaffee. Ich auch. Den Cyprus-Coffee verdünnte er mit Wasser, „to strong“ wie er sagte. Ich fand der war genau richtig. Weiter ging es durch Lemesos nach Larnaka. der schwedisch Frachter Zenobia der schwedisch Frachter Zenobia der schwedisch Frachter Zenobia der schwedisch Frachter Zenobia Fische von freier Natur der schwedisch Frachter Zenobia Der Meeresboden in 40 Meter Tiefe Das russische U-Boot SADKO Nach zwei Stunden Fahrt waren wir an der „Marina“ dem Yachthafen von Larnaka.
Ach dem Boot wurden wir schon erwartet und fuhren die paar km raus aufs offene Meer zum U-Boot. Kaum dass wir einen Platz gefunden hatten, wurde uns eine Ansprache gehalten. Über die Herkunft und Namen des Boots, die Erbauer und dass das Boot in St. Petersburg gebaut wurde. Auch die Besatzung war russisch. Nachdem wir auf dem Meer umgestiegen waren und uns wieder einen Platz gesucht hatten, sanken wir im Zeitlupentempo zu dem schwedischen Frack. Es ist der schwedisch Frachter Zenobia. Die „Titanic des Mittelmeer“ In ca. 16 Meter Tiefe wurden von einem Taucher die Fische gefüttert, während sich das Boot um 180 Grad drehte um allen Passagieren einen Blick Auf den auf der Seite liegenden Frachter zu gewähren. An gleicher Stelle sank das Boot auf den Meeresgrund in 40 Meter Tiefe. Viel mehr bekamen wir von dem Frack nicht zusehen, und die angekündigte Meeresfauna auf dem Grund beschränkte sich auf tote Pflanzenstummel. Toll.

Das U-Boot SADKO:
Passagiere: 40
Fenster Durchmesser: 640 mm
Tauchtiefe: 40 m
Mögl. Tauchtiefe: 100 m
Besatzung: 3
Baujahr: 1997
Verdängung: 170 BRT
Nachdem wir wieder auf dem Zubringerboot waren wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Uns war nicht klar zu welcher Gruppe wir nun gehören sollten, weshalb ich zweimal nachfragte. Auf der Rückfahrt erreichten wir ein Glasbodenboot, wohin eine Gruppe umsteigen sollte. Als wir wieder ablegten stellte sich plötzlich raus dass ich vorher eine falsche Antwort erhielt und wir eigentlich auf dem anderen Boot sein sollten. Der Kapitän, ein Russe, war aber nicht mehr bereit die 100 m zu dem Boot zurück zufahren. Ein Arsch halt.
Von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr haben wir im und vor dem Hafen rumgegammelt und auf unseren Bus gewartet. Der Tag war gelaufen und wir waren froh wieder auf der Rückfahrt zu sein.
Nach ca. einer Stunde Fahrt brauchte der Busfahrer eine Zigarette und einen Kaffee. Ich auch. Gegen 19:00 Uhr waren wir wieder im Hotel. Das Beste an der Tour war der Busfahrer.
Schnell duschen und essen gehen, das Mittagessen hatten wir ja versäumt, und abends in die Bar. Die Cocktails haben uns etwas abgelenkt.


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