Husum mit Google Earth finden
Diese Reise treten wir mit meinem neuen Fahrzeug an. Der Passat hatte nach 277810 km ausgedient. 12 jahre hat er mir gute Dienste getan. sicherlich wird er irgendwo in Europa noch weitere 100000 km laufen können (soweit das Schlusswort zu einem alten Auto).
Die Hitzewelle in Europa steigert die Vorfreude auf den Urlaub, hat aber nicht bis zum Urlaub angehalten.
Bis wir in den Urlaub starteten, war es Ende August.
Die Fahrt nach Hattstedt, einem Ortsteil von Husum, verlief zügig und die Ferienwohnung war schnell belegt. Unser Vermieter erklärte uns ausführlich was es Sehenswertes in der Gegend gibt, hatte
auch schon Listen bereit gelegt. Wir sind noch mal nach Husum, um uns genauer zu informieren, und haben auch gleich für den nächsten Tag eine Rundreisen mit Bahn, Bus und Schiff zur Insel Sylt und durch das Wattenmeer zurück gebucht. Regen Hatten wir glücklicherweise meisten nur währen
der Fahrten.
Tag 2
Nach dem Frühstück fuhren wir los zum Wattforum. Hier ist auch ein zwei Tonnen schwerer Pottwahlschädel ausgestellt.
Am Nachmittag besuchten wir
die Seehundstation in Friedrichskoog. Hier werden verlassene oder verletzte Seehunde aufgepäppelt und nach Möglichkeit wieder ausgewildert. Diese Tiere könne nur über eine fersteuerbare Kamera oder dem Turm beobachtet werden. Die Tiere zu denen man Sichtkontakt hat bleiben ständig
in der Station. Sie sind entweder zu alt, oder nicht mehr dazu geeignet. Es ist die einzige Station dieser Art in Deutschland. Von dem großen Turm hat man eine gute Aussicht auf die Anlage und das Umland. Bei dem starken Wind der hier über die Küste bließ, war ich allerdings froh als ich
wieder heil unten angekommen war.
Tag 6
Der Weg führte uns nach Schleswig, dort gibt es das Wickingerland Heithabu. Ein Interessantes Museum am Eingang, hier wird der Schiffbau der Wickinger und die alltägliche Dinge
des Lebens beschrieben. Schreiben und lesen konnten sie damals schon, die Runen waren Zeichen ohne Rundungen und ohne Querstriche, um beim Schnitzen nicht der Maserung des Holzes zu folgen.
Nach einem kleinen Fußweg gelangt man zur schön hergerichteten
Wickingersiedlung. Die Häuser wurden, nicht wie in Scandinavien oder Neufundland, ähnlich der heute bekannten Fachwerhäuser gebaut - Holzgerüst und mit Lehm augekleideten Wänden. Das Dach wurde mit Reet gedeckt. Auf der Fahrt nach Husum hat mein Anlasser
verabschiedet. Wir hatten einige Zeit zu investieren um meinen Wagen in die Werksatt zu bringen und einen Ersatzwagen zu bekommen.
Tag 8
Mit dem Leihwagen wollte ich an diesem Tag keine
großen Touren machen, so fuhren wir zur "Hamburger Hallig" Mein Bus sollte gegen Mittag fertig sein, und so gingen wir nur ein kurzes Stück auf dem Damm. All die Tage war es sehr windig und kalt, hier oben, im Norden Deutschlands.
Als wir den Golf wieder gegen den Bus
getauscht hatten kamen wir zurück und fuhren über 4 km hinaus zur letzten Warf auf die Hallig. Das ist gegen eine Gebühr von 5 Euro möglich. Auf dem einspurigen Weg gibt es alle 400 - 500 Meter eine Ausweichstelle.
Diese Art zu fahren ist bei Gegenverkehr etwas zeitaufwändig,
aber bequem.
Tag 9
Es war ein Tag gekommen, der kein gutes Wetter verhieß. So machten wir, die schon für einen Tag vorher geplante Fahrt, nach Rømø, nördlich von Sylt. Auf der B5 geht es nach Norden
nach Dänemark. Auf die Insel gelangt man mit dem Auto über einen ca. 10 km langen, gut ausgebauten Damm. Auf dem Sattellitenbild ist der außerordendlich große Sandstrand im Westen der Insel zu sehen. Es ist möglich mit dem Auto bis direkt an das Wasser heran zu fahren,
aber nicht ganz ungefährlich, da man die Tieden beachten muß oder daß sich die Reifen nicht im nassen Sand eingraben - es soll ja Autos geben die schwimmen.
Vorteilhaft sind die leeren Strände für die Strandsegler. Hier können hohe Geschwindigkeiten gefahren werden.
Tag 12
Um Besorgungen zu machen hielten wir uns an disem Tag in Nordstrand auf. Auch diese Insel ist mit einem Damm mit dem Festland verbunden. Auf den, in diesen Tagen menschenleeren Dämmen, halten sich
große Mengen Schafe, Wollschweine, wie der Nordfriese zu sagen pflegt, auf. Sie halten den Rasen kurz und treten die Salzwiesen fest.
Auf Nordstrand sahen wir auch diesen Traktor aus Stroh.
Tag 13
Für den letzten Tag unseres Aufenthalts stand die Schleuse des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel auf dem Programm. Für die Durchfahrt war die "Regatta" und die "Norwegian Dream" (Schiffsdaten)angekündigt.
Die Fahrt führte uns zunächst durch Dittmarschen, den Gemüsegarten in
Schleswig-Holstein nach Brunsbüttel an der Elbemündung.
Eine große Zahl an Neugierigen hatte sich eingefunden dieses große Passgierschiff zu sehen. Die örtliche Feuerwehrkapell spielte zur Begrüßung und begab sich an Bord um bis Kiel mitzufahren. Tag 14
Der Tag der Abreise war gekommen. Sehr früh sind wir aufgestanden, haben den Bus beladen und waren um 7:30 Uhr schon wieder unterwegs Richtung Holländische Grenze, Hier haben wir einen Gast für die nächste Woche
abgeholt. Ende